Der Rotschwanzbussard
- Cédric Widmer

- 10. Mai
- 2 Min. Lesezeit
Am Samstag, den 9. Mai, hieß es für die Jugendgruppe Strix: Ferngläser einpacken und Sinne schärfen! Unter dem Motto „Faszination Greifvögel“ versammelten sich die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen gemeinsam mit den Teilnehmenden von BirdLife Aargau am Bahnhof Rupperswil, um eine spannende Exkursion zu starten.
Den Wald mit anderen Augen sehen
Vom Bahnhof aus zog die Gruppe los in Richtung Wald. Doch wir waren nicht einfach nur zum Wandern da – wir wollten verstehen, wie Greifvögel ihre Umwelt wahrnehmen. In verschiedenen spannenden Spielen konnten die Teilnehmenden testen, ob sie genauso flink und aufmerksam sind wie ein Falke oder ein Bussard. Dabei stand das Schärfen der Sinne im Fokus: Wie klingt der Wald, wenn man nichts mehr sieht? Und wie fühlt es sich an, den Wald mit der Präzision eines Jägers zu beobachten (und dann das Schittli umzuhauen)?
Das Highlight: Aki hebt ab
Nachdem wir unsere eigenen Sinne trainiert hatten, folgte der Moment, auf den alle gespannt gewartet hatten. Wie in der Einladung versprochen, bekamen wir Besuch von der Falknerin Annika Bütschi. Sie hatte ein ganz besonderes Teammitglied dabei: ihren Rotschwanzbussard „Aki“.
Es war ein beeindruckender Anblick, Aki aus nächster Nähe zu sehen. Annika erklärte uns nicht nur viel über die Lebensweise und die Anatomie dieser Tiere, sondern zeigte uns Aki auch in Aktion. Es ist eben doch etwas ganz anderes, einen Greifvogel live zu erleben, als ihn nur in einem Buch zu sehen.
Ein voller Erfolg
Gegen 18:15 Uhr endete die Exkursion wieder am Bahnhof Rupperswil. Erschöpft, aber voller neuer Eindrücke und Wissen über unsere heimischen (und auch weniger heimischen) Greifvögel, traten alle den Heimweg an.
Ein herzliches Dankeschön geht an Annika Bütschi und Aki für diesen unvergesslichen Einblick in die Falknerei sowie an das Leitungsteam von BirdLife Aargau.
Wir freuen uns schon auf das nächste Abenteuer in der Natur!













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