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Der Schatz am Melchsee, Tag 6

  • Autorenbild: Cédric Widmer
    Cédric Widmer
  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Es ist vollbracht! Der Tag, auf den wir die ganze Woche hingefiebert haben, ist gekommen. Nach der gestrigen Zusage von Martin Trüssel, dem Gründer der Stiftung NeKO persönlich, gab es für uns kein Halten mehr.

Bereits früh morgens machten wir uns auf den Weg. Unser Ziel: das berühmt-berüchtigte „Fikenloch“. Die Wanderung dorthin war an sich schon ein pures Abenteuer. Unterwegs passierten wir die faszinierende Bartgeier-Auswilderungsstelle, wo wir mit spannenden Informationen über diese majestätischen Tiere ausgestattet wurden. Begleitet wurden wir auf unserem Weg von unzähligen neugierigen Murmeltieren, die am Wegrand aus ihren Löchern pfiffen, als wollten sie uns für das bevorstehende Finale anfeuern. Den ganzen Tag durch gab es spannende Sichtungen: 10 Gänsegeier, 3 Steinadler, 3 Bartgeier, Steinböcke und viel mehr!

Und dann standen wir endlich vor ihr: der Höhle.

Mit Lampen, Regenkleidung und Händsche bewaffnet, klopfenden Herzen und unseren Höhlenexpert:innen (Martin & Rebekka) an unserer Seite drangen wir in die Dunkelheit des Fikenlochs vor. Und tatsächlich – tief im ewigen Schnee und Eis der Höhle, wo er wohl schon seit Ewigkeiten unberührt geschlummert hatte, entdeckten wir ihn: DEN SCHATZ! Die Erleichterung und der Jubel unter den Strixlern hallten von den feuchten Höhlenwänden wider. All die Mühen, die Rätsel und die rauchenden Köpfe der letzten Tage hatten sich gelohnt!

Doch die Frutt wäre nicht die Frutt, wenn sie uns den Heimweg einfach so schenken würde. Auf dem Rückweg zog in Sekundenschnelle ein heftiges Gewitter auf. Der Himmel öffnete sämtliche Schleusen! Oder war es doch Rummpunsch, der uns noch eine letzte Herausforderung auf den Weg geben wollte, um den Schatz zu schützen? Während ein Teil der Truppe für das letzte Stück ein rettendes Fahrwerk organisieren konnte, trotzte eine Gruppe unerschrockener und mutiger Strixlerinnen und Strixler den Naturgewalten zu Fuss. Das Resultat? Innerhalb von maximal zwei Sekunden waren alle Beteiligten pflotschnass – bis auf die Knochen, aber halt auch mit einem breiten Grinsen im Gesicht!

Zurück im trockenen Lagerhaus hiess es erst einmal: warme Kleider anziehen und durchatmen. Den Abend verbrachten wir damit, unseren sensationellen Fund ausgiebig zu besprechen und zu feiern. Nun liegen alle Strixler erschöpft, aber überglücklich in ihren Betten und träumen von dem Tag, an dem sie als die Entdecker des Melchsee-Schatzes Geschichte schrieben.

Gute Nacht und bis morgen. Mal schauen, welche Medien sich nun noch zusätzlich für den Schatz interessieren.



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